In der rauen Umgebung von Trafostationen, Umspannwerken und Schaltanlagen werden gerne Lichtwellenleiter zur störunempfindlichen Übertragung eingesetzt. Zur Ankopplung von Schutzgeräten beispielsweise werden typischerweise Sternkoppler verwendet, die als Medienconverter eine transparente Kopplung ermöglichen. Die Physik der Lichtwellenleiter (LWL) erlaubt dabei nur eine Verlegung als Punkt-Punkt. Hier bieten Medienconverter durch eine sternförmige Bündelung mehrerer Schutzgeräte an eine serielle Schnittstelle eine optimale Erweiterung.
Die Module der Medienconverter werden in kompakten Polyamid Gehäusen modular eingesetzt. Das System besteht aus einem Stromversorgungsmodul mcPS-1 mit integriertem Schnittstelleninterface und 1 bis 10 LWL-Modulen mcFO mit jeweils zwei LWL-Ports. Pro Stromversorgungsmodul können somit bis zu 20 LWL-Ports bereitgestellt werden. Das Stromversorgungsmodul PS-1 verfügt über einen RS-485 Anschluss zur Einkopplung des Übertragungsprotokolls und versorgt die angeschlossenen LWL-Module über die aus dem FW-5 bekannten TBUS-Steckverbinder. An der RS-485 Schnittstelle ist eine weitere Bündelung bis zu 30 Sternkopplergruppen physikalisch möglich. Somit wird die Anzahl an Anbindungen lediglich durch das Kommunikationsprotokoll und die geforderten Antwortzeiten begrenzt.